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Tipps für Probenentnahme und -versand Drucken E-Mail
 
Für eine reibungslose Zusammenarbeit und genauste Untersuchungsergebnisse ist es wichtig, dass uns die Proben in einem optimalen Zustand erreichen. Daher empfehlen wir, folgende Punkte zu berücksichtigen:
 
Gewebeproben ausreichend fixieren.
Um Autolyse und Fäulnis sowie Trocknungsartefakte zu vermeiden, müssen die Proben in ausreichend 4-10%igem Formalin fixiert werden.
 
Artefakte vermeiden.
Besonders bei kleinen Gewebeproben oder Bioptaten können Quetschungen (Klemmen, Pinzetten, o.ä.) oder Elektrokoagulationen das Gewebe stark beeinträchtigen. 
 
Ausreichend große und mehrere Biopsien einsenden.
Dies gilt insbesondere für die Dermatohistopathologie, da hier häufig nur subtile oder auch mehrere, relevante Befunde an unterschiedlichen Lokalisationen auftreten. Eine einzelne oder zu kleine Biopsie kann somit leicht wichtige Veränderungen verfehlen (daher stets mehrere Bioptate von ≥ 5mm).
 
Geeigneten Zeitpunkt für Probenentnahme auswählen.
Dies gilt insbesondere für die Dermatohistopathologie; chronische Veränderungen, möglicherweise begleitet von langen Therapieversuchen sind häufig nicht mehr diagnostisch aussagekräftig (daher möglichst „frische″, unbehandelte Läsionen beproben).
 
Einsendeformular mit Vorbericht und Fragestellung beifügen.
Für eine Gewichtung und Interpretation der Befunde ist die Kenntnis über das klinische Bild sowie das Ansprechen auf eventuelle Therapien unerlässlich.
 
Adäquate/n Verpackung und Versand gewährleisten.
Zu kleine Probengefäße, in die das Gewebe hinein gequetscht werden muss, oder solche, die nicht richtig schließen bzw. leicht zerbrechen, sorgen nicht nur beim Öffnen des Päckchens für unangenehme Überraschungen!
 




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